Hygienische Trinkwassererwärmung mit modernen Schichtspeichern

Trinkwassererwärmung mit ratiotherm

Den Anforderungen gerecht werden

Heizungsanlagen müssen im Haushalt oft zwei vollkommen unterschiedliche Aufgaben erfüllen. Zum einen stellen sie die Wärme zur Verfügung, um die Räume angenehm zu temperieren, zum anderen erwärmen sie Frischwasser - zum Baden, Duschen, Kochen und Trinken.

Um das Trinkwasser zu erwärmen, muss ausreichend Energie auf der Primärseite bereitgestellt werden. In der Regel verfügt die Wärmequelle über keine ausreichende Leistung, um kurzfristig die benötigte Energie zu liefern. Deshalb kommen hier im Idealfall Schicht- bzw. Pufferspeicher zum Einsatz. Sie dienen in erster Linie als Energiespeicher. Die Wärme wird hierbei nicht im Trinkwasser, sondern im Heizungswasser gespeichert.

Frischwasser, das mit Menschen in Berührung kommt, sollte immer erst kurz vor dem Gebrauch erwärmt werden, damit es sicher und vor allem hygienisch bleibt. Gleichzeitig erwartet man natürlich, dass das Wasser möglichst sofort in der gewünschten Temperatur zur Verfügung steht. Die Oskar° Module Trinkwasser- und Kaskadenerwärmer erfüllen all diese Anforderungen sowohl für Klein- als auch Großanlagen in optimaler Weise.


Moderne Trinkwassererwärmungsanlagen

Eine hygienerelevante Lösung

Die Frischwassertechnik und moderne Trinkwassererwärmungsanlagen haben sich nicht nur im Bereich der Einfamilienhäuser etabliert. Gerade im Objektbereich ermöglichen Trinkwasser-Erwärmungsstationen, Hygieneanforderungen von energieintensiven Maßnahmen zu entkoppeln. Denn die Energiespeicherung im Schichtspeicher Oskar° wird dem hygienerelevanten Trinkwasserbereich entzogen, auf die Heizungsseite verlagert und kann so bei beliebigen Temperaturen erfolgen. Dadurch sind energieeffiziente Anlagensysteme möglich, die zum einen die Vorgaben der Trinkwasserverordnung erfüllen und zum anderen bei neuer planerischer Freiheit durch hohe Solarerträge beeindrucken.


Trinkwassererwärmer von ratiotherm

Die optimale Lösung

Hygienische Trinkwassererwärmung im Durchflussprinzip

Sauberes Wasser im Fokus

In der Regel läuft die hygienische Trinkwassererwärmung im Durchflussprinzip über die Heizungsanlage. Dafür muss diese über zwei Kreisläufe verfügen, einen für die Wärme in allen Räumen des Hauses, einen zweiten für die Bereitstellung des Wassers zum Trinken, Kochen und die Körperpflege.

Die größte Gefahr der Verunreinigung von Wasser sind „stehende“ Vorräte an Warmwasser, wie sie früher bzw. auch heute noch in Boilern vorkommen. Wird, wie zum Beispiel in alten Boilern, das Frischwasser als Wärmespeicher genutzt, dann entsteht im Bodenbereich des Boilers ein unsichtbares Feuchtbiotop, das niemand gern im Haus haben möchte.

Der ideale Ort für Bakterien, wie die lebensgefährlichen Legionellen, oder für die unterschiedlichsten Pilze, die ebenfalls gesundheitsschädlich sein können. Wärmetauschersysteme, die vom Prinzip wie ein Durchlauferhitzer funktionieren, lösen dieses Problem und sind die optimale Lösung für eine hygienische Trinkwassererwärmung.


Legionellenfreie Trinkwassererwärmung

mit modernen Systemen

Die vom Prinzip her sinnvollste Lösung für eine hygienische Trinkwassererwärmung ist ein Durchlauferhitzer. Er stellt warmes Wasser genau dann bereit, wenn es gebraucht wird. Dabei fließt kaltes Wasser durch Rohrleitungen, wird in diesen erwärmt und dann über den Wasserhahn abgegeben. Kleine, kompakte Geräte, die üblicherweise direkt in der Küche oder im Bad installiert und mit Strom betrieben werden, erfüllen diese Aufgabe gut. Allerdings haben sie den Nachteil, dass sie eine hohe Energiezufuhr benötigen und dementsprechend die Verbrauchskosten erhöhen.

Hier hilft ein System, das z. B. auch mit einer Solaranlage betrieben werden kann, und einem Schicht- oder Pufferpseicher für die Heizungsanlage mit Trinkwassererwärmer. Bei einer Anforderung für warmes Trinkwasser wird dieses über einen Wärmetauscher im Durchflussprinzip erwärmt. Es wird also bereits vorhandene, im Idealfall kostenlos von der Sonne erzeugte Wärme genutzt, statt diese erst - wie in den Kompaktgeräten - mit teurem Strom zu erzeugen.

Gleichzeitig bleiben alle Anforderungen an die Hygiene gewährleistet, weil das kalte Wasser erst bei Bedarf und nur in der Menge erwärmt wird, die gerade benötigt wird. Bei leistungsfähigen, modernen Trinkwassererwärmern lässt sich zudem die Durchflussmenge stufenlos regeln. Außerdem bieten sie die Möglichkeit der Kaskadierung, so dass mehrere dieser Systeme zu einer Einheit zusammengefasst werden können und sich auch für Großverbraucher eignen.


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